Jugendarbeitslosigkeit: Hindernis für die Integration

Ausgangslage

Den Einstieg ins Arbeitsleben zu verpassen, bedeutet: Das Leben mit einer hinter dem Rücken festgebundenen Hand anzufangen. Zu viele Jugendliche bekommen das Gefühl, unerwünscht zu sein – sie können resignieren, was für sie ungesund und für ihre Umwelt verheerend wirken kann.
Weil Jugendliche fremder Herkunft rund doppelt so häufig von Arbeitslosigkeit betroffen sind, sind die Auswirkungen für sie noch verheerender. Sie können doppelt den Eindruck bekommen:“Wir sind unerwünscht“, was sich für die gesellschaftliche Integration blockierend und gefährlich auswirken kann. Jugendliche fremder Herkunft können so den Eindruck bekommen, dass sie das Leben mit beiden
Händen hinter dem Rücken gebunden anfangen müssen.


Jahresthema 2006

Deshalb wählte NCBI Schweiz als Jahresthema 2006 „Jugendarbeitslosigkeit: Hindernis für die Integration“.

zum Thesenpapier von NCBI (128 kB)
zur Postkarte des Jahresthemas (222 kB)


Veranstaltungen und Aktionen

Im Rahmen des Programms wurde eine Reihe von Diskussionsveranstaltungen für betroffene Jugendliche und ihre Eltern, für Mitarbeitende in Brückenangeboten, ArbeitgeberInnen, Lehrpersonen, Schulbehörden und alle Interessierten.
Weiter wurde die Ballonaktion „Berge von Frust: Was tun mit Millionen von Lehrstellenbewerbungen?“ lanciert.

Folgende Veranstaltungen wurden im Rahmen der Aktivitäten durchgeführt:


Artikel zu den Veranstaltungen


CD-Sampler

Ausserdem stellten wir einen CD-Sampler mit Liedern zum Thema Jugendarbeitslosigkeit zusammen. Die CD können Sie gratis oder gegen eine Spende bei uns bestellen.

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Kontakt

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unser Büro in Thalwil.

Telefon 044 721 10 50 oder E-Mail office(at)ncbi.ch