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Zwischen Angst und Hoffnung – Flüchtlinge in der Schweiz

CHF10.00

NCBI hat eine neue Broschüre mit dem Titel „Zwischen Angst und Hoffnung – Flüchtlinge in der Schweiz“ herausgegeben. Dabei handelt es sich um Erfahrungsberichte von Flüchtlingen. Dafür wurden sechs Gespräche mit Menschen geführt, die aus verschiedenen Ländern in die Schweiz geflüchtet und hier als Flüchtlinge anerkannt worden sind. Im Gespräch geht es unter anderem darum, wie sie die Ankunft als Flüchtling in der Schweiz erlebt haben, was sie für Hindernisse überwinden mussten und was ihnen bei der Integration geholfen hat. In dieser Broschüre kommen Personen unterschiedlicher Herkunft und verschiedenen Alters zu Wort – sie berichten von ihren Erfahrungen mit der Flucht und nach ihrer Ankunft in der Schweiz.

Damit die Geschichten besser eingeordnet und verstanden werden können, werden zu Beginn der Broschüre in kurzer und verständlicher Weise Informationen und Hintergründe zum Asylwesen vermittelt. Zudem wird im Glossar der Ablauf des Asylverfahrens in der Schweiz und einige Fachbegriffe erklärt.

Das Ziel dieser Broschüre ist es einerseits, Jugendliche für die Situation anerkannter Flüchtlinge in der Schweiz zu sensibilisieren. Anderseits sollen die Erfahrungsberichte die Gefühle und Gedanken der Betroffenen den Lesenden nahebringen. Das kann helfen, die Situation eines Flüchtlings besser verstehen und nachvollziehen zu können.

Für Schulen: Klassensatz von 25 Exemplaren für SFr. 100.- inkl. Versandkosten

Kategorie:

Beschreibung

Erfahrungsberichte von Flüchtlingen und Hintergründe zum Asylwesen.

Vorwort von Donjeta Syla Salihaj
Ich habe viele Verwandte, die vor dem Kosovokrieg in die Schweiz geflüchtet sind. Sie erzählen noch heute, wie es ihnen damals ergangen ist und wie sie die Ankunft in der Schweiz erlebt haben. Als Kind wollte ich ihre Geschichten immer wieder hören. Durch mein Praktikumsprojekt bei NCBI Schweiz konnte ich mich intensiv mit diesem Thema auseinandersetzen. Ich habe mir einige Themen aufgeschrieben, die mich interessieren, doc es war für mich klar, dass ich mich nährer mit dem Thema „Flüchtling sein“ beschäftigen wollte. Denn auch heute noch zwingen Krieg, Gewalt und Vertreibung Jahr für Jahr Millionen von Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen, um ihr Leben zu retten. Flüchtlinge haben etwas miteinander gemeinsam: Sie verlassen ihre Heimat, sie fliehen in den meisten Fällen aus Angst. Jede/r wünscht sich nichts mehr, als in Sicherheit nach Hause zurückzukehren. Viele Flüchtlinge sind Frauen, Kinder und ältere Menschen. Die meisten müssen Familienmitglieder, die ihnen wichtig sind, zurücklassen – manchmal sogar während der Flucht. Für alle Flüchtlinge ist es schwer, die Heimast zu verlassen, ohne zu wissen, was sie in der Fremde erwartet. Viele Flüchtlinge sind traumatisiert: Sie haben Folter, Massaker, Vergewaltigungen und den Tod von Angehörigen miterlebt.