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Programme für Friedenserziehung und die Förderung von Zivilcourage

NCBI engagiert sich mit verschiedenen Programmen und Projekten für konstruktive Konfliktlösungen und gegen Gewalt und ihre Eskalation.

Ein Artikel, der die Angebote und Ansätze von NCBI zu diesem Thema gut zusammenfasst, kann hier heruntergeladen werden (pdf-Format, 44 KB).

Folgende Programme zur Gewaltprävention sind momentan aktiv:

Peacemaker - FriedensstifterInnen auf dem Pausenplatz

Das breit bekannte Programm «Peacemaker» hat zum Ziel, die anhaltende Gewalt an Schulen abzubauen und ihr vorzubeugen. Während einer Projektwoche zum Thema Gewalt und Frieden lernen von der Klasse gewählte SchülerInnen, in hitzigen Situationen auf dem Pausenplatz mit kühlem Kopf schlichtend einzuschreiten und die Lage zu entspannen.
Detaillierte Informationen zu diesem Programm finden Sie hier.


Peacecamp - Friedenserziehung an Veranstaltungen

Im Jahr 2005 haben die Aargauer Landeskirchen das Projekt Peacecamp lanciert. In diesem Rahmen ist NCBI Aargau mit Workshops für die Mitarbeitenden verschiedener Aargauer Openairs und für weitere interessierte Jugendliche aktiv und bietet an den Openairveranstaltungen Kurzinputs für die BesucherInnen an. Diese Projektidee wurde seither auch für andere Arten von Veranstaltungen angepasst.
Detaillierte Informationen zu diesem Programm finden Sie auf der projekteigenen Homepage.

Diese Projektidee wurde adaptiert für die Euro 08, die im Juni 2008 in der Schweiz und Österreich stattfindet. Detaillierte Informationen zum Programm Peacecamp Euro 08 finden Sie hier.


Zivilcourage im öffentlichen Raum üben und fördern

Oft wird heute beklagt, dass Zivilcourage zu selten vorkomme, weil die Menschen gegenüber Vorfällen von Gewalt und Diskriminierung im öffentlichen Raum gleichgültig geworden seien. Doch viele wissenschaftliche Untersuchungen und praktische Beispiele belegen, dass dem nicht so ist. Wenn Leute Werkzeuge und Strategien haben, wie sie eingreifen oder Hilfe holen können, dann tun sie das in der Regel. Deshalb ist es wichtig, das Wissen darüber, wie solche Vorfälle entschärft werden können, zu verbreiten und zu üben.
Detaillierte Informationen zu diesem Programm finden Sie hier.


"Jugendgewalt" konstruktiv angehen - Lösungen statt Polemik

In letzter Zeit wurde in Politik und Medien eine lebhafte Debatte über Gewaltdelikte von jugendlichen Tätern und mögliche Massnahmen zu deren Eindämmung geführt. Diese Debatte, die unter dem Schlagwort „Jugendgewalt“ geführt wird, schürt einerseits Ängste und Vorurteile, andrerseits haben Jugendliche und junge Erwachsene darin kaum Gelegenheit, ihre Sichtweise darzulegen. Gemeinsam mit verschiedenen Partnerorganisationen werden deshalb im Laufe des Jahres 2009 verschiedene Aktionen, Massnahmen und Projekte umgesetzt.
Detaillierte Informationen finden Sie hier.


no more rumore - Prävention von Vandalismus

Durch Sachbeschädigung und Vandalenakte entstehen in der Stadt und Region Bern jedes Jahr Schäden in Millionenhöhe. Unter dem Begriff „Vandalismus“ werden so unterschiedliche Phänomene wie Zerstörungswut, Verdreckung und auch gewisse (aus Sicht der Täterinnen und Täter) öffentliche Ausdrucks- und Kunstformen subsumiert.

Um diesem Phänomen präventiv, nachhaltig, differenziert und vernetzt entgegen treten zu können, formierte sich im Frühjahr 2006 unter dem Namen „no more rumore“ in der Region Bern eine interdisziplinär zusammengesetzte Fachgruppe mit Vertretern aus den Bereichen Schule, Polizei, öV, Jugendarbeit und Gewaltprävention, in der auch NCBI Bern vertreten ist.
Detaillierte Informationen zu diesem Programm finden Sie hier.

Ein Interview mit Ron Halbright, Ko-Präsident von NCBI, zum Thema Gewaltprävention erschien am 14. Dezember 2009 in der Zürichsee-Zeitung (pdf-Fromat, 324 KB).


Kontakt:

NCBI Schweiz
Neuengasse 8
3011 Bern
Tel: 031 311 55 09
Fax: 031 312 40 45
schweiz(at)ncbi.ch

oder bei der Sektion in ihrer Nähe.

 


 

last update: 15. Dezember 2009, webmaster