Integrationskompetenz

Wer sich für Integration – in der Schule, im Quartier, im Verein – engagiert, begegnet Konflikten und Herausforderungen, die die Arbeit erschweren. In diesem Kurs werden die Teilnehmenden dabei unterstützt und begleitet, ihre Ziele zu formulieren und umzusetzen. Sie bekommen eine professionelle Begleitung, um noch wirksamer handeln zu können und dadurch die Integration noch besser zu fördern.

Der Kurs soll Schlüsselpersonen von interkulturellen Integrationsprojekten zur Fortbildung dienen und/oder sie in ihrer Arbeit begleiten. Der Kurs richtet sich gleichwohl an Migrant/innen und Schweizer/innen, Eltern und Jugendliche, Profis und engagierte Ehrenamtliche, die als Mediatorinnen und Mediatoren von interkulturellen Konflikte auftreten müssen oder wollen. Es ist empfehlenswert, dass ein paar Leute aus der gleichen Gegend, Institution oder Gemeinde miteinander am Kurs teilnehmen, da dieser auch die interkulturelle Teamarbeit fördert.

  • Fortbildung und Begleitung von Freiwilligen und Schlüsselpersonen für interkulturelle Integrationsprojekte
  • Strategien für Sprachförderung und Schulerfolg für Migrantenkinder
  • Methoden als Mediatorinnen und Mediatoren für interkulturelle Konflikte
  • Förderung der interkulturellen Teamarbeit

Ausblick 2017: Kurs in Aarau, Zug und Zürich zur Auswahl

Der Kurs wird mit kantonaler Unterstützung an drei Orten durchgeführt. Informationen zu den Kursdaten, zur Kursleitung finden Sie auf der Ausschreibung.

Um sich anzumelden, drucken Sie die entsprechende Ausschreibung aus und schicken sie ausgefüllt an uns ein oder melden Sie sich direkt online an.

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Bitte legen Sie Ihrer Anmeldung kurze Antworten auf die folgenden Fragen bei. Falls Sie sich online anmelden, können Sie Ihre Antworten im Feld „Bemerkungen“ notieren:

  1. In welchem Umfeld und Ausmass begegnen Sie interkulturellen Konflikten?
  2. Was ist Ihre Motivation, bzw. Zielvorstellung, um an diesem Kurs teilzunehmen?
  3. Was ist Ihre kulturelle Herkunft oder Ihre Erfahrung mit Migration? Welche Sprachen sprechen Sie?
  4. Haben Sie ein Projektidee oder arbeiten Sie bereits an einem Projekt zur Förderung der Integration?

Leitung der Kurse 2017

Zürich: Ron Halbright, Consuelo Anaya

Zentralschweiz: Ron Halbright, Felix Pfister

Aarau: Ron Halbright, Iman Al Sharifi, Consuelo Anaya


Zielsetzungen

NCBI möchte mit diesem Projekt lokale Partnerschaften für Integration unterstützen, Schlüsselpersonen weiterbilden und begleiten. Teilnehmende werden bei der Durchführung oder Organisation von (Klein-)Projekten, Veranstaltungen und/oder bei Konfliktmediationen begleitet, die die interkulturelle Integration in Schulen und im Gemeinwesen mit Kindern, Jugendlichen, ihren Eltern und Bezugspersonen fördern. Ein wichtiger Schwerpunkt bildet Modellprojekte für die Sprachförderung und den Schulerfolg fremdsprachiger Kinder.


Adressat/innen

  • Migrant/innen und Schweizer/innen
  • Eltern und Jugendliche
  • Profis und engagierte Ehrenamtliche
  • engagierte Kulturvermittler/innen
  • Mitglieder von Elternvereinigungen
  • Migrant/innen-Organisationen
  • Jugendverbände
  • Frauen- und Männerorganisationen
  • Jugendarbeiter/innen
  • Lehrpersonen
  • Schulspsycholog/innen
  • Behörden
  • usw.

Wir empfehlen, dass ein paar Leute aus der gleichen Gegend, Institution oder Gemeinde miteinander am Kurs teilnehmen.
Vorgesehen sind zwischen 8 und 20 Teilnehmenden. Der Kurs wird jeweils von zwei Personen geleitet. Es wird teilweise in zwei begleiteten Gruppen gearbeitet.


Inhalte

Das Programm beinhaltet Themen wie: Identität, Sprachförderung und Schulerfolg; Vernetzung; interkulturelle Konfliktlösung; Rolle der Kulturvermittler/innen; Organisation und Auswertung einer wirksamen, integrativen Veranstaltung; Persönlichkeitsentwicklung; Organisationsfertigkeiten. Die Teilnehmenden bringen eigene Projekte oder Fallbeispiele für Beratung oder Mediation, in denen Integration ein Thema ist, in die Fortbildung ein.


Struktur und Methodik

Die Weiterbildung umfasst drei ganztägige Seminare und drei Fachtreffen von je 2 Stunden. Die Kurstage und Fachtreffen finden in der Regel über 5 bis 6 Monate verteilt statt. Die Teilnehmenden bekommen eine ausführliche Dokumentation zur Vertiefung der Kursthemen, mit der im Kurs gearbeitet wird. Ausserdem werden sie ermutigt und dabei unterstützt, eine eigenes Projekt zu entwickeln und ihre Erfahrungen damit im Kurs zu reflektieren und in einer kleinen schriftlichen Arbeit zu dokumentieren.

Der Zeitaufwand für selbstgesteuertes Lernen beträgt zwischen 8 und 20 Stunden.


Kosten

Die Kosten der Kurstage inkl. Mittagessen ohne Getränke:

  • Zürich, Aargau und Zug: Fr. 680.- für Verdienende; Fr. 210.- für Ehrenamtliche und Erwerbslose.

Eine Reduktion der Kurskosten oder eine Gratis-Teilnahme ist nach Absprache möglich (Subvention vom Kanton).

Stimmen zum Workshop

Ich empfinde die Teilnahme am Kurs als eine grosse persönliche Bereicherung. Einerseits die Teilnehmer aus unterschiedlichen Ländern, zu denen man sonst vielleicht keinen Kontakt hat und andererseits euer Fachwissen, wie man in bestimmten Situationen angemessen und förderlich vorgeht. Vor allem der Umgang mit Konfliktsituationen hat mich stark beschäftigt, da ich gemerkt habe, dass ich Konflikte möglichst vermeide oder aus dem Weg gehe, was aber keine keine befriedigende Lösung ist. Mit dem vermittelten Wissen und den praktischen Übungsmöglichkeiten wurden mir gute Wege aufgezeigt, wie ich solche Situationen besser handhaben kann.

– Fikriye, Kursteilnehmerin

Ich habe mich im Kurs sehr wohl gefühlt und habe gesehen, dass die Themen, die mich beschäftigen, auch andere Leute beschäftigen. Ich bin nicht allein. Das gibt Mut weiterzumachen. Ich bin selbstbewusster geworden und stehe ganz anders als früher vor einer Gruppe.

– Masayo Ramsauer, IKI Interkultureller Infotreff Dübendorf, Kursteilnehmerin

 

Kontakt

Ron Halbright

Telefon 044 721 10 50 oder E-Mail ron.halbright(at)ncbi.ch

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