Fairness für jugendliche Migrant/innen in der Schulselektion und bei der Lehrstellensuche – Aktivitäten in Zürich

Das Programm „Fairness“ wurde im Herbst 2002 von NCBI Zürich lanciert. Das Programm arbeitet intensiv mit QUIMS-Schulen zusammen.

zu den Prinzipien in der Zusammenarbeit mit QUIMS-Schulen (114 kB)

Es wirkt auf mehreren Ebenen und besteht aus verschiedenen Angeboten und Bausteinen, die je nach Bedarf ausgewählt werden können.

zu den Angeboten und Bausteinen


Bestehende Module für die ausserschulische Arbeit

  • Fairness-Beratungsstelle
    Sie bietet Jugendlichen fremder Herkunft und ihren Familien Beratung bei Diskriminierung in der Schule oder während der Lehrstellensuche an
  • Weiterbildung für Fachpersonen
    Im Rahmen des Projektes gestaltete NCBI eine Weiterbildung für Fachpersonen, die Migrant/innen bei der Lehrstellensuche begleiten
  • Zukunft statt Herkunft
    Ron Halbright hat im Namen von NCBI Schweiz an der Publikation und der „Zukunft statt Herkunft“ mitgearbeitet, die Lehrbetrieben wichtige Hinweise im Umgang mit fremdsprachigen Lehrstellenbewerber/innen und Lehrlingen gibt.
    zur Website „Zukunft statt Herkunft“
  • Buch „Fairness für Jugendliche fremder Herkunft in der Schule und bei der Lehrstellensuche“
    Diese Publikation mit Erzählungen von Betroffenen, Empfehlungen, praktischen Tipps und einem Vorwort der Zürcher Bildungsrätin Regine Aeppli
    weitere Infos zum Buch

Bestehende Module für die Sekundarstufe I

  • doCH möglich – Durchkommen Ohne CH-Herkunft: Jugendliche Migrantinnen und Migranten, die die Suche nach einer Lehrstelle hinter sich haben, besuchen als Vorbilder Oberstufenschulklassen
    weitere Infos zu doCH möglich
  • Mentoring-Projekt Vitamin M: Es führt junge Menschen, die zu Hause wenig Unterstützung bei der Lehrstellensuche erhalten, mit Berufsleuten aus dem Wohnort der Jugendlichen zusammen
  • Werkstatt Lehrstellensuche: Jugendliche, die zusätzliche Unterstützung gut brauchen können, besuchen Lektionen in der Schule zu Themen wie: Vorbereitung auf Eignungstests; Rollenspiel: Telefonisch Kontakt aufnehmen und Vorstellungsgespräch; Lebenslauf und Unterlagen usw.
  • Elternarbeit: Durch (in manchen Fällen: Pflicht-)Elternabende können insbesondere diejenigen Eltern, die das Schweizer Berufsbildungssystem nicht gut kennen, konstruktiv in die Lehrstellensuche einbezogen werden. Als Empowerment-Projekt werden die Jugendlichen unterstützt, den Abend selber zu gestalten.

Bestehende Module für die Primarstufe

  • Gruppendynamik und Lernblockaden thematisieren: Durch Workshops zum Thema „Klassen- und Lernklima“ werden individuelle und gruppenbezogene Lernblockaden („Anti-Streber“-Haltung, Minimalismus, Mobbing, Passivität, Gewalt) aufgedeckt & bearbeitet, um Schulerfolg zu fördern.
  • Potenzial erfüllen – Fördergruppe „Schulerfolg“: In der Mittelstufe werden Schüler/innen identifiziert, die Schul- bzw. Lebensziele haben, aber ihr Potenzial nicht erfüllen. Eine regelmässige von einem Vorbild mit Migrationshintergrund geleitete Fördergruppe „Schulerfolg“ sowie erfolgsfördernde Lernkontrollen bauen eine positive Kultur des Lernens mit Ausstrahlung auf die ganze Klasse auf.
  • Elternarbeit für mehr Integration und Schulerfolg: Elternabende (mit Übersetzung) zu Themen wie Schuleintritt, Frühförderung, Übertritt, Berufsziele und Lernförderung, um Eltern für Integration und Schulerfolg zu aktivieren und Schüsselpersonen zu identifizieren.
  • Coaching bei Selektionsfragen für Lehrpersonen: Konfliktfälle früh identifizieren und konstruktiv angehen

zu einem grafischen Überblick über die Ebenen des Programms Fairness in Zürich (164 kB)

Kontakt

Programmleitung:

Ron Halbright

Telefon 044 721 10 50 oder E-Mail ron.halbright(at)ncbi.ch

Programmkoordination:

Angela Goll

Telefon 044 721 10 50 oder E-Mail angela.goll(at)ncbi.ch

Bei Rückfragen:

Telefon 044 721 12 38 oder E-Mail fairness(at)ncbi.ch