Programme für Gewaltprävention, Friedenserziehung und die Förderung von Zivilcourage
NCBI engagiert sich mit verschiedenen Programmen und Projekten für konstruktive Konfliktlösungen und gegen Gewalt und ihre Eskalation.
Ein Artikel, der die Angebote und Ansätze von NCBI zu diesem Thema gut zusammenfasst, kann hier heruntergeladen werden (44 KB). Ein Interview mit Ron Halbright, Ko-Präsident von NCBI, zum Thema Gewaltprävention erschien am 14. Dezember 2009 in der Zürichsee-Zeitung (324 KB).
Folgende Programme zur Gewaltprävention sind momentan aktiv:
Peacemaker - Friedensstifter/innen auf dem Pausenplatz
Das breit bekannte Programm «Peacemaker» hat zum Ziel, die alltägliche Gewalt an Schulen abzubauen und ihr vorzubeugen. Während einer Projektwoche zum Thema Gewalt und Frieden lernen von der Klasse gewählte Schüler/innen, wie sie in hitzigen Situationen auf dem Pausenplatz mit kühlem Kopf schlichtend einschreiten und die Lage entspannen können. Das Projekt verankert die Gewaltpräventionsarbeit nachhaltig in der Schulhauskultur.
Detaillierte Informationen zu diesem Programm finden Sie hier.
Zivilcourage im öffentlichen Raum üben und fördern
Oft wird heute beklagt, dass Zivilcourage zu selten vorkomme, weil die Menschen gegenüber Vorfällen von Gewalt und Diskriminierung im öffentlichen Raum gleichgültig geworden seien. Doch viele wissenschaftliche Untersuchungen und die Erfahrungen aus unseren StattGewalt-Rundgängen belegen, dass dem nicht so ist. Wenn Leute Werkzeuge und Strategien haben, wie sie eingreifen oder Hilfe holen können, dann tun sie das in der Regel. Deshalb ist es wichtig, das Wissen darüber, wie solche Vorfälle entschärft werden können, zu verbreiten und zu üben. So gewinnen Leute Sicherheit - und greifen eher ein
Detaillierte Informationen zu diesem Programm finden Sie hier.
"Jugendgewalt" konstruktiv angehen - Lösungen statt Polemik
In letzter Zeit wurde in Politik und Medien eine lebhafte Debatte über Gewaltdelikte von jugendlichen Tätern und mögliche Massnahmen zu deren Eindämmung geführt. Diese Debatte, die unter dem Schlagwort „Jugendgewalt“ geführt wird, schürt einerseits Ängste und Vorurteile, andrerseits haben Jugendliche und junge Erwachsene darin kaum Gelegenheit, ihre Sichtweise darzulegen. Gemeinsam mit verschiedenen Partnerorganisationen setzt NCBI deshalb seit 2009 verschiedene Aktionen, Massnahmen und Projekte um - unter anderen das Jugendprojekt Jugendgewaltdebatte - die "heutige Jugend mischt sich ein.
Detaillierte Informationen finden Sie hier.
"Gewaltfreier Umgang mit Konflikten" für Zivildienstleistende
Im Auftrag der Vollzugsstelle für den Zivildienst ZIVI führt NCBI Schweiz im Rahmen der einsatzspezifischen Ausbildungskurse für Zivildienstleistende (mehr Infos...) ab Juli 2011 Kurse durch, in denen die Teilnehmenden für den Umgang mit Konflikten inner- und ausserhalb des Zivildienstes geschult werden.
Detaillierte Informationen finden Sie hier.
no more rumore - Prävention von Vandalismus
Durch Sachbeschädigung und Vandalenakte entstehen in der Stadt und Region Bern jedes Jahr Schäden in Millionenhöhe. Unter dem Begriff „Vandalismus“ werden so unterschiedliche Phänomene wie Zerstörungswut, Verdreckung und auch gewisse (aus Sicht der Täterinnen und Täter) öffentliche Ausdrucks- und Kunstformen subsumiert.
Um diesem Phänomen präventiv, nachhaltig, differenziert und vernetzt entgegen treten zu können, formierte sich im Frühjahr 2006 unter dem Namen „no more rumore“ in der Region Bern eine interdisziplinär zusammengesetzte Fachgruppe mit Vertretern aus den Bereichen Schule, Polizei, öV, Jugendarbeit und Gewaltprävention, in der auch NCBI Bern vertreten ist.
Detaillierte Informationen zu diesem Programm finden Sie hier.
Kontakt:
NCBI Schweiz
Schwanengasse 9
3011 Bern
Tel: 031 311 55 09
Fax: 031 312 40 45
schweiz(at)ncbi.ch
oder bei der Sektion in ihrer Nähe.
aktualisiert am: 05.07.2011, webmaster

